Nach einem Hundssommer freut man sich doch direkt auf die Minusgrade. Alles kommt zur Ruhe, zu Hause zu bleiben ist legitim und einen Sonnenbrand muss man auch nicht fürchten. Den Sommer mag ich schon lange nicht mehr, aber auch der Winter ist irgendwie unangenehmer geworden. Dennoch kann ich der kalten, dunklen Jahreszeit mehr abgewinnen. Bisher habe ich 15 Dinge ausfindig gemacht, die im Winter schlicht und ergreifend besser sind und den Sommer mit seiner hitzigen Eintönigkeit alt aussehen lassen.

#1 Ilex

Ilex, oder auch Stechpalme, sieht im Schnee einfach besser aus. Dann, wenn die roten Beeren noch wie Perlen an den Sträuchern hängen und vor weißem Schnee so richtig zur Geltung kommen.

#2 Schokolade und Kakao

Schokolade und Kakao schmecken ab 25 Grad einfach nicht mehr. Außer vielleicht als Eis, aber nichts übertrifft doch eine heiße Tasse Kakao an einem verschneiten Wintertag. Außerdem kann man heißer Schokolade noch einen Schuss für mehr Ausgelassenheit im Winter verabreichen.

Kakao Pulver

#3 Tannenbäume

während uns der Sommer mit Blüten verwöhnt, gibt es davon nur wenig im Winter. Dafür kommt das Immergrün zum Vorschein, und gerade Tannen, Lärchen oder Kiefern sehen mit einer Schicht Schnee auf den Zweigen um ein Vielfaches schöner aus als monochrom grün im Sommer. Mal ganz abgesehen von den geschmückten Tannen zu Weihnachten.

#4 Gespräche am Küchentisch

Drinnen redet es sich besser. Es ist intimer, Gedanken unter der heimischen Küchenlampe bei selbstgemachtem Glühwein zu teilen. Klar, man kann auch im Sommer miteinander reden. Aber sich durch lange Winterabende zu diskutieren macht einfach mehr Spaß.

#5 Amaryllis

Der Ritterstern auch Amaryllis genannt, gehört wohl zu den wenigen Blüten, die wir mit der Winterzeit verbinden. Was nicht zuletzt an den überwiegend blutroten Blüten liegt, die sich so herrlich dramatisch dekorieren lassen. Obwohl der Rittersterin ja eigentlich aus Südafrika stammt. Aber unsere Orangen kommen ja auch nicht aus Deutschland, also keine falsche Aufregung bitte. Beim Anblick vergisst man aber den ein oder anderen Minusgrad.

#6 Lesen

Sich bereits nachmittags unter die Bettdecke zu kuscheln und in eine gute Geschichte einzutauchen gehört mit Sicherheit zu den Vergnügungen, die im Winter mehr Spaß machen. Es wird einem aber auch jedes Mal ein schlechtes Gewissen eingeredet, sobald man im Sommer mal drinnen bleibt. Das hat nun ein Ende. Niemand meckert, wenn du dich verkriechst, um dich heimlich, still und leise, deiner Leselust hinzugeben.

#7 Netflix

Neben dem Lesen ist es auch gesellschaftlich anerkannt, Winterabende mit ausführlichem Ansehen der Lieblingsserien zu verbringen. Egal, ob allein oder zu zweit. Das Sofa scheint deinen Namen zu rufen

#8 Hörspiele/Podcasts

Lange Zeit konnte ich kein Hörspiel ertragen, Es hat mich schlicht gestresst, einer gesprochenen Geschichte zuhören zu müssen. Im Winter aber tut es manchmal ganz gut, so wie die Menschen das früher auch getan haben: Alle versammeln sich ums Feuer und einer erzählt eine Geschichte. Nur haben wir keine Geschichtenerzähler mehr, dafür stehen uns vielfältige Medien zur Verfügung. Die Welt der Podcasts scheint unbegrenzt, hier findet jede Nische Gehör.

#9 Spiele spielen

Wer ist noch ein heimliches Spielkind, Hände hoch? Ich halte mit meiner Spielfreude nicht hinterm Berg. Und im Winter ist es einfach viel, viel schöner, es ist vielleicht sogar die eine wahre Jahreszeit für Spiele jeglicher Art.

#10 Fotografieren

Die Sommersonne erzeugt harte Schatten und im brutalen Juli-Licht sieht kaum jemand gut aus. Anders das Licht im November, wenn die Sonne tief steht und alles wie weichgezeichnet ist. Gerade für Fotografie-Stümper wie mich ist das softe Winterlicht eine probates Mittel, meine mangelnde Kenntnis der Technik zu überspielen.

#11 Backen

Lebkuchen, Printen, Spekulatius schmecken einfach nur, wenn es draußen friert und man es sich mit einem heißen Tee gemütlich machen kann. Wenn Ende SEptmeber die Supermärkte schon den Weihnachtskram auffahren, bin ich jedesmal unterwältigt. Außerdem weiß man nicht, wie alt dies Sachen sind, vermutlich sind sie vom letzten oder vorletzten Jahr.

#12 Spaziergänge

Am liebsten spaziere ich ums Ufer bei mir um die Ecke. Ja, solche Sätze können auch Großstädter sagen. Herrlich, das ganze Ufer für sich allein zu haben. Keine Bierflaschen oder Pizzakartons, keine nervigen Jogger oder Hipster auf was auch immer, die ihre Zigarettenkippen auf den Weg schnippen. Man hat das Ufer abschnittsweise für sich alleine, die Wintersonne reflektiert vom Schnee, alles ist leise und weiß.

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