Lifestyle Minimalismus

Mit Minimalismus Ordnung schaffen

The Aussortieren goes on: Mich hat ein Virus befallen. Was aus reiner Neugierde an gesellschaftlichen Phänomenen wie dem Minimalismus der Millennials begann, weitet sich gerade auf mehrere Lebensbereiche aus. Nun gerade hänge ich fest an diesen vielen kleinen, nervigen Dingen, die meine Wohnung immer noch zu verstopfen scheinen. Deshalb kommt hier eine kurze Liste davon, was so überflüssig ist, dass man sich sofort trennen sollte.

Damit kannst Du in wenigen Minuten Ruhe in deinen Lebensraum bringen:

1. Make-up: Nicht, dass ich Unmengen besitzen würde, ich schminke mich ja auch nicht jeden Tag. Und dennoch sammeln sich auch bei mir Dosen, Töpfe und Tiegel an, die ich einmal öffne und dann in irgendeine Ecke stopfe. Ich brauche sie nicht, ich gebrauche sie nicht, und doch liegt das Zeug da rum. Es baut sich die Hoffnung auf, dass irgendwann ein Anlass vorbeikommt, in dem es besser wäre, von den gewohnten Farbpudern abzuweichen und statt dessen etwas Neues zu nehmen. Was sich dann als fataler Fehler herausstellt. Wie viele Entscheidungen kann ein Mensch am Tag noch mal treffen – 150? Also, dann bitte keine, die das Make-up betreffen.

2. Kleiderbügel: Warum besitze ich eigentlich so viele Kleiderbügel? Durch mehrere Kaschmir-Pullover gibt es eine Ansammlung an Drahtbügeln aus der Reinigung, die sich bestenfalls dafür eignen, Röcke oder Hosen darüber zu legen, in allem, was eine Schulterlinie hat, aber eine Beule hinterlassen. Nichts für Pullis, Cardigans, Blazer oder Shirts. Ich bin eh auf die Faltmethode nach Marie Kondo umgestiegen, daher brauche ich weniger Bügel als zuvor. Und es macht übrigen nicht mehr Falten in meine Kleider. Also weg damit.

3. Bücher: Wer mich kennt weiß, daß ich schon recht viel lese. Nicht so viel wie Karo von fiktionfetzt.de, die ihr Leseziel für 2018 (60 Bücher) schon fast erreicht hat, aber genug, um meinen Bücherbestand drastisch zu reduzieren. Es fällt schwer, denn wer mag keine guten Geschichten? Aber es kommen halt immer wieder Geschichten nach und deshalb muss ich mich von Büchern, die ich lange nicht mehr angerührt habe, trennen. Einzige Ausnahme bilden Fachliteratur und das meiste, was ich von meiner Lieblingsautorin im Schrank stehen habe – sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch. Denn diese Bücher habe ich zwar schon mehrfach gelesen, aber ich will nicht ausschließen, dass da noch mal weitere Lesungen folgen könnten. Oder sitze ich da wieder meinem Behalten-Trieb auf?…

Lies hier nach, wie meine Minimalismus-Reise begann.

Hier kommst Du zu meinem Minimalismus-Fazit im März, Februar und Januar.

Was hast Du schon aussortiert? Schreib es in die Kommentare!

Bis nächsten Mittwoch,