Lifestyle | Minimalismus

Mit Minimalismus Ordnung schaffen

18. April 2018

The Aussortieren goes on: Mich hat ein Virus befallen. Was aus reiner Neugierde an gesellschaftlichen Phänomenen wie dem Minimalismus der Millennials begann, weitet sich gerade auf mehrere Lebensbereiche aus. Nun gerade hänge ich fest an diesen vielen kleinen, nervigen Dingen, die meine Wohnung immer noch zu verstopfen scheinen. Deshalb kommt hier eine kurze Liste davon, was so überflüssig ist, dass man sich sofort trennen sollte.

Damit kannst Du in wenigen Minuten Ruhe in deinen Lebensraum bringen:

1. Make-up: Nicht, dass ich Unmengen besitzen würde, ich schminke mich ja auch nicht jeden Tag. Und dennoch sammeln sich auch bei mir Dosen, Töpfe und Tiegel an, die ich einmal öffne und dann in irgendeine Ecke stopfe. Ich brauche sie nicht, ich gebrauche sie nicht, und doch liegt das Zeug da rum. Es baut sich die Hoffnung auf, dass irgendwann ein Anlass vorbeikommt, in dem es besser wäre, von den gewohnten Farbpudern abzuweichen und statt dessen etwas Neues zu nehmen. Was sich dann als fataler Fehler herausstellt. Wie viele Entscheidungen kann ein Mensch am Tag noch mal treffen – 150? Also, dann bitte keine, die das Make-up betreffen.

2. Kleiderbügel: Warum besitze ich eigentlich so viele Kleiderbügel? Durch mehrere Kaschmir-Pullover gibt es eine Ansammlung an Drahtbügeln aus der Reinigung, die sich bestenfalls dafür eignen, Röcke oder Hosen darüber zu legen, in allem, was eine Schulterlinie hat, aber eine Beule hinterlassen. Nichts für Pullis, Cardigans, Blazer oder Shirts. Ich bin eh auf die Faltmethode nach Marie Kondo umgestiegen, daher brauche ich weniger Bügel als zuvor. Und es macht übrigen nicht mehr Falten in meine Kleider. Also weg damit.

3. Bücher: Wer mich kennt weiß, daß ich schon recht viel lese. Nicht so viel wie Karo von fiktionfetzt.de, die ihr Leseziel für 2018 (60 Bücher) schon fast erreicht hat, aber genug, um meinen Bücherbestand drastisch zu reduzieren. Es fällt schwer, denn wer mag keine guten Geschichten? Aber es kommen halt immer wieder Geschichten nach und deshalb muss ich mich von Büchern, die ich lange nicht mehr angerührt habe, trennen. Einzige Ausnahme bilden Fachliteratur und das meiste, was ich von meiner Lieblingsautorin im Schrank stehen habe – sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch. Denn diese Bücher habe ich zwar schon mehrfach gelesen, aber ich will nicht ausschließen, dass da noch mal weitere Lesungen folgen könnten. Oder sitze ich da wieder meinem Behalten-Trieb auf?…

Lies hier nach, wie meine Minimalismus-Reise begann.

Hier kommst Du zu meinem Minimalismus-Fazit im März, Februar und Januar.

Was hast Du schon aussortiert? Schreib es in die Kommentare!

Bis nächsten Mittwoch,

  1. Wir leben schon lange vor diesem Trend sehr minimalistisch, ich mochte nie soviel Zeug rumstehen haben. Bücher sind hier auch ein Schwachpunkt, aber ich habe inzwischen fast nur noch ebooks, wenn ich mir neue zulege. Problematisch ist es eigentlich nur mit Spielsachen, die werden irgendwie nie weniger sondern eher mehr. Dann noch viel Erfolg beim weiteren minmalisieren.

    Lg aus Norwegen
    ina

    http://www.mitkindimrucksack.de

  2. ein wirklich inspirierender Beitrag meine Liebe!
    gerade was Kosmetik und Kleidung angeht, miste ich regelmäßig aus – was mich übrigens wirklich ärgert, ist das ständige, UNGEFRAGTE Zusenden von PR-Samples, die ich eh nicht benutzen möchte! :/

    der Trick mit den Kleiderbügeln ist übrigens echt gut!

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina

  3. Huuuuh, meine Bücher könnte ich nicht aussortieren. Ich hab es beim Umzug versucht und bin total gescheitert. Dafür habe ich es geschafft andere Kleinigkeiten zu entsorgen. Mir fällt es ja immer schwer mich von etwas zu trennen, weil ich immer Erinnerungen damit verbinde.

    Liebe Grüße,
    Monique

  4. Ich höre schon so viel von Minimalismus und finde das ist eine tolle Sache. Leider habe ich viel zu viele Sachen Zuhause, die ich eigentlich gar nicht brauche. Hoffentlich ziehe ich es irgendwann auch durch. 🙂

    Liebe Grüße
    Lisa

  5. Ich bin Meisterin im Ausmisten … wenn ich damit beginne, kann ich gar nicht mehr aufhören ;-). Aber ich bin noch lange nicht dort wo ich hinmöchte. Da habe ich noch viel zu tun.

    Liebe Grüße
    Verena

  6. Sehr bewundernswert, wie du das alles anstellst. Ich würde sooo gerne wirklich minimalistisch leben, aber ich schaffe es nicht. Ich habe so viel Kleidung, die ich vielleicht nicht oft, aber wenn, dann sehr gerne trage (will ich also nicht weggeben), ich habe so viele Hobbys, wofür ich Dinge brauche. Ich zeichne und male, es liegen unzählige Pinsel und Malblöcke herum, ich arbeite mit Ton, auch dafür gibt es Werkzeug und so weiter. Ich filme Videos und, und, und. Das alles richtig schön minimalistisch zu halten geht fast gar nicht. Aber ich versuche es auf jeden Fall weiter! 🙂

    Liebe Grüße,
    Laurel

  7. Da hast du absolut recht, Minimalismus schadet nicht. Man sammelt viel zu viel unnötiges Zeug. Bei mir steht bald ein „Umzug“ an, das ist die perfekte Gelegenheit sich mal an ein paar von deinen Tipps zu halten und langsam die Trennung in Angriff zu nehmen. Viel zu viele Dinge würde ich vermutlich nie vermissen.

    Liebe Grüße,
    Nika

    http://www.vintasticworld.com

  8. Hach ist das schön hier, schon dein Instagram-Account ist so schön reduziert, das passt zum Minimalismus und ist so schön! Auch wenn es mir geht wie Lisa, ich bin überfordert von dem ganzen Kram, der sich bei mir angesammelt hat und auch wenn ich Marie Kondo gelesen habe, schaffe ich es nicht mich von so vielem zu trennen… aber ich nehme mir das vor und werde durch Artikel wie diesen motiviert!

    Ganz lieben Dank und viele Grüße, Bianca

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