Mein Balkongarten-Projekt Minimalismus

Vorsätze-Fazit Mai: Loslassen und neue Gewohnheiten

Dieser Monat war ein vortrefflicher Höhepunkt meines Aufräum-Festivals. Mehrere Hundert Dinge habe ich erfolgreich aussortiert. Ein Haufen an für mich wertlosen und teilweise defekten Möbelstücken wurde endlich, nach 2 Monaten Wartezeit, abgeholt und hat neuen Raum geschaffen. Hinzu kamen noch wichtige gesundheitliche Erkenntnisse und eine daraus folgende Konsequenz.

4 Monate habe ich intensiv aussortiert und mein Leben einer profunden Inventur unterzogen. Nicht nur Kleinkram hat mein Leben verlassen. Mehrere IKEA-Tüten voller unnötiger Unterlagen, säckeweise Kleider (ok, das ist jetzt nicht so ungewöhnlich) und letztendlich auch Möbel habe ich entsorgt. Über 9.000 digitale Dateien habe ich unwiderruflich gelöscht. Und einige Lebensmittel aus meinem Leben verbannt.

Reduktion durch leere Möbel

Ende des Monats holte die BSR 3 Möbelstücke ab, die ich bis dahin leer geräumt habe. Nach der KonMari-Methode ist das der richtige Weg, um Gerümpel vorzubeugen: Möbel, die ausschließlich dem Zweck der Aufbewahrung dienen, sollten peu à peu entsorgt werden. Das setzt voraus, dass man bis dahin schon fleißig Inventur betrieben hat und nur noch sehr lieb gewonnenen oder sehr nützliche Stücke besitzt.

Noch ist es schwer vorstellbar für mich, eine Kommode, einen hohen Schrank, einen niedrigen Schrank und einen Küchenschrank nicht mehr hier zu haben. So viel Raum, denn ich dann zur Verfügung habe – z.B.: für neue Pflanzen.

Erbskettenpflanze Sukkulente

Balkongarten-Makeover

Und nicht nur in der Wohnung, auch auf dem Balkon habe ich gewütet. Was ich dort alles geschaffen habe, kannst Du unter dem Menüpunkt >Pflanzen für Zimmer, Balkon und Garten > Mein Balkongarten-Projekt nachlesen. Dort geht es vor allem darum, den richtigen Standort zu bestimmten, damit deine Pflanzen gesund bleiben und dich den ganzen Sommer über erfreuen. Du kannst auch schon mal dir hier den 7-Punkte-Check für deinen Balkon runterladen.

7 Punkte Balkon Checkliste

Meine Zimmerpflanzen erholen sich aber gerade erst einmal von einem schlimmen Schädlingsbefall. Spinnmilben, die ich vermutlich schon seit einigen Monaten in meinem Indoor-Dschungel beheimatet habe, haben sich gleich die Hälfte meiner grünen Freunde unter den Nagel gerissen und meine Begonie ruiniert. Noch kämpft sie, und ich gebe die Hoffnung nicht auf. Daran kann man aber sehen, was passiert, wenn man mal eine Düngeperiode auslässt: Die Pflanzen schwächeln, über den Winter können sich Schädlinge prima ansiedeln und im Frühjahr, wenn die Säfte wieder steigen, haben sie freie Bahn. Aber nicht mit mir, dieser Drops ist noch lange nicht gelutscht!

Ab sofort ohne Zucker

Manche Dinge muss einem der Zufall vor die Füße spülen. Von alleine kommt man nicht drauf. Auch Experten hatten jahrelang keine Ahnung, woher die ominösen Schmerzen in meinem Körper stammten. Als letzte Option habe ich Anfang April meine Ernährung auf zuckerfrei umgestellt. Innerhalb von 3 Tagen ging es mir schon ziemlich gut. Nach einem Monat waren die Schmerzen weg.

Und jetzt muss ich lernen, ohne dieses Problem, um das ich mein Leben herum organisiert habe, zu leben. Das fühlt sich erst mal komisch an. Viele Dinge, an die ich mich gewöhnen oder bei denen ich umdenken muss. Und umdenken ist nicht einfach. Man ist halt doch immer in seinen gewohnten Denkmustern gefangen und muss sich regelrecht neu programmieren. Vor allem bin ich ja noch gar nicht am Ende mit meinem Prozess. Das ideale Tool, um diesen Prozess zu begleiten sind übrigens die Morgenseiten, die hier bereits an anderer Stelle mehrfach erwähnt habe.

Alles Neu

Das war also mein Monat Mai, der in der Tat alles neu gemacht hat: Meine Wohnung, meinen Balkongarten und meinen Körper. Rückblickend kann ich wirklich behaupten, dass ich außen angefangen und mich dann bis nach innen vorgearbeitet habe. Nicht immer systematisch, dafür mit umso mehr Leidenschaft, das hat auch das außer Kontrolle geratene Minsgame im März ausgeglichen.

Auch mit meinem Buch bin ich weitergekommen, leider nicht ganz so weit, wie ich es mir vorgenommen hatte. Das muss sich bessern. Ich hänge meinem Traum vom veröffentlichtem Buch hinterher. Und das war doch eines meiner beiden Jahresziele.

Bis nächsten Mittwoch,

 

 

 

Warum ist das Loslassen von Dingen eigentlich so schwer? Und was kann man dagegen tun? Lies es in diesem Beitrag nach.

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