Lifestyle Morgenseiten/ Bullet Journal

Grüne Glücksmomente: Mehr Achtsamkeit im Alltag, nicht nur für Gärtner

Unbeauftrage Werbung * Um Achtsamkeit und wie man sie im Alltag erhält, geht es in diesem Beitrag. Viele Wege führen zu diesem erstrebenswerten Zustand: Meditation, Atemübungen, eine ausgeglichene Work-Life-Balance, oder einfach Dinge tun, die man mag. Aber nicht immer ist es so einfach, Achtsamkeit dauerhaft zu etablieren. Das Gartenfräulein Silvia hat für diesen Zweck ein Journal entwickelt. Ein ganz Besonderes, wie ich finde, denn ich hatte etwas völlig Anderes erwartet. Wenn du dir selbst etwas Gutes im neuen Jahr tun möchtest oder noch ein Weihnachtsgeschenk für einen lieben Menschen suchst, dann ist dieser Beitrag goldrichtig für dich.

Eines meiner wichtigsten Selbstorganisationswerkzeuge als vielbeschäftigter, kreativer Mensch ist das Schreiben. Wer meinen Blog öfters besucht, der weiß, dass ich mir zu Beginn dieses Jahres das Ziel gesetzt hatte, jeden Tag Morgenseiten zu schreiben. Das ist mir bisher auch pausenlos gelungen.

Hier kannst du dir die Anleitung zum Morgenseitenschreiben kostenlos herunterladen:

Anleitung Morgenseiten

Aus dieser Erfahrung des täglichen automatischen Schreibens wurde mein Minimalismus-Experiment „Das große Aufräumen“, bei dem ich mich von mehreren tausend Dingen getrennt habe und ganz nebenbei herausfand, dass sich meine gesundheitlichen Probleme mit einer simplen Ernährungsumstellung lösen lassen. Nicht schlecht für eine einfache morgendliche Achtsamkeitsübung. Weshalb ich der Meinung bin, dass es uns allen gut täte, im Alltag ein wenig mehr auf uns selbst zu achten.

 

Wie finde ich denn das Grüne Momente-Journal?

Ich habe für alle meine Schreibutensilien bestimmte Kriterien, die sich mit Haptik, Optik und Funktionalität umschreiben lassen. Pro Kriterium können maximal 5 Farnwedel vergebe werden.

#1. Kriterium Haptik: Qualität

  • Der Kalender ist aus einem festen Einband, ähnlich wie ein Buch. Wenn man wie ich viel unterwegs ist, ist das ein großer Vorteil, denn dann hat man immer eine feste Schreibunterlage.
  • Das Papier ist matt, was nicht nur ästhetischer ist, es lässt sich auch besser darauf schreiben. Es ist auch nicht zu fest, sonst wäre der Kalender auch zu umfangreich geworden oder zu schwer. So ist er aber in einem angenehm taschenfreundlichen Format
  • Die Prints sind von guter Qualität. Bei den Aquarellen wurde die unebene Fläche des Aquarellpapiers mitgedruckt. Dadurch wirkt das sonst schlichte Papier gleich einladender zum Schreiben.

Alles in allem kann ich hier 5 von 5 Farnwedeln vergeben.

#2. Kriterium Optik: Design

  • Wir alle kennen und lieben die verspielten Designs, für die das Gartenfräulein Silvia bekannt ist: immer bunt und gutgelaunt. Genauso ist der Kalender auch gestaltet, innen wie außen. Viele farbenfrohe Aquarelle mit Gartenmotiven. Das Journal eignet sich aber ebenso für Menschen, die (noch) nicht gärtnern. Wer wünscht sich denn nicht etwas mehr Grün, Natur und Ausgeglichenheit im Alltag?
  • Mittendrin gibt es übrigens auch 2 Seiten mit blütenreichen Mandalas, die man ausmalen kann. Ich persönlich finde, dass sie ein wenig aus dem Rahmen fallen und dass man sie etwas stärker ins Design hätte einbinden können. Die Idee an sich mag ich hingegen sehr.

Ein bisschen Vintage- und Handmande-Feeling, also genau das, was man vom Gartenfräulein erwarten würde, nur wegen der Mandalas gibt es einen halben Punkt Abzug: 4,5 von 5 Farnwedeln.

#3. Kriterium Funktion: Aufbau:

  • Das Jahr der grünen Momente beginnt im April. Auf einer Seite mit Punktraster werden Monatsziele formuliert. Auf den nachfolgenden Seiten gibt es dann die Achtsamkeitsübungen, bunte Illustrationen, Weisheiten und Wochenaufgaben, die durch den Alltag begleiten. Rezepte und Wissenswertes zum Erntegut der Saison runden den Kalender ab. Sogar der ein oder andere Garten-Hack ist dabei, den man übrigens auch als Balkongärtner umsetzen kann.
  • Was mir so gut daran gefällt, ist paradoxerweise auch zugleich einer von 2 Kritikpunkten: Da es eben keine Tagestruktur gibt, läuft man Gefahr, dass Journal auch mal zu vergessen. Was ja sehr schade wäre. Denn der Grund, weshalb man sich dafür entscheidet, so ein Achtsamkeits-Journal zu beginnen, ist ja, sich selbst durch einen längeren Prozess regelmäßig (in meiner Vorstellung eben täglich) zu begleiten. Aber vielleicht bin ich da über die Maßen anspruchsvoll.
  • Es gibt keine „Erfolgskontrolle“ der am Monatsanfang gesetzten Ziele. Wenn ich nicht sehen kann, ob ich meine Ziele erreicht habe, brauche ich mir auch keine zu setzen. Das ist zumindest meine Devise. Mag sein, dass ich da zu effizienzbetont denke. Aber nach meinem Jahr mit den Morgenseiten weiß ich, was sich alles ändert, wenn man am Ball bleibt.

Leider kann ich an dieser Stelle nur 4 Farnwedel vergeben, vielleicht bin ich aber auch zu zielstrebig und damit nicht wirklich die Zielgruppe. Jemand anders, dem das Resultat weniger wichtig ist, dafür stärker auf den Prozess achtet, wäre damit vermutlich sehr glücklich.

Mein Fazit für das Grüne Momente-Journal

„Grüne Momente“ ist kein gewöhnlicher Kalender, Tagebuch oder Planner und er ersetzt auch kein Bullet Journal. Er ist, wie es schon vorne drauf versprochen wird, ein Werkzeug, um mehr Achtsamkeit im Alltag zu praktizieren. Wenn man das mal ein ganzes Jahr macht, kann man sich darauf freuen, das ein oder andere Kleinod an (Selbst-)Erkenntnis gewonnen zu haben.

Du kannst Grüne Momente direkt beim Gartenfräulein ordern für 19,95 Euro.

Viel Spaß beim Sammeln der grünen Momente und bis nächsten Mittwoch,

 

 

 

* Silvia hat mir freundlicherweise ein Ansichtsexemplar „Grüne Momente“ überlassen. Obwohl es sich hier meine persönliche Meinung handelt, muss ich leider diesen Post als Werbung kennzeichnen. So viel zu meinen rechtlichen Verpflichtungen als verantwortungsvolle Bloggerin und der völlig übertriebenen Rechtslage.