Lifestyle Minimalismus

7 Dinge, die auf meiner Ta-Da-Liste stehen und die du auch sein lassen solltest

Noch ist das Jahr jung und wir sind alle motiviert, unsere Vorsätze durchzuhalten. Falls du noch Ideen dafür suchst, welche schlechten Angewohnheiten es sich lohnen könnte loszuwerden, habe ich hier einen kleinen Auszug meiner Ta-Da-Liste.

Eine Ta-Da-Liste ist das Gegenteil einer To-Do-Liste. Auf der Ta-Da-Liste stehen die Dinge, die ich als schlechte Angewohnheit klassifiziert habe und die ich entweder losgeworden bin oder loswerden möchte.

#1 Auf dem Boden schlafen

Viele Minimalisten entsorgen ihr Bett und legen eine Matratze auf den Boden. Dabei gibt es keinen Grund, aufs Bett zu verzichten. Das Aufstehen vom Boden ist unbequem und belastet die Knie, es ist staubiger und das Schlafzimmer ist schlechter sauber zu halten. Nur weil ich meinen Besitz reduzieren will, muss man ja nicht gleich seine Gesundheit schwächen.

#2 Zucker essen

Wenn ich Zucker sage, dann meine ich alle Zucker. Auch Fruchtzucker, so gesund ist das viele Obst nämlich gar nicht, dass man essen soll. Greif lieber zu Gemüse, dann hat dein Körper mal eine kleine Zuckerpause.

#3 Zu viele Projekte auf einmal

Die Katze lässt das Mausen nicht: Wenn es darum geht, sich immer möglichst viel aufzuhalsen, bin ich ganz vorne mit dabei. Auch nach dem großen Aufräumen kämpfe ich mit dieser überaus schlechten Angewohnheit und mir helfen die Morgenseiten und regelmäßiges Aussortieren dabei, nicht völlig in meiner Ideenflut unterzugehen.

#4 Zu wenig schlafen

In den letzten Monaten wurde das Thema „Schlafen“ für mich immer wichtiger, denn die Jahre davor habe ich zu wenig und zu schlecht geschlafen. Schlaf wird meines Erachtens nach völlig unterbewertet. Wir unterschätzen, was Schlaf für uns tun kann. Deshalb lautet mein wichtigster Vorsatz für 2019: Jede Nacht 8h schlafen. Für mich eine echte Herausforderung, die wochenlanger Vorbereitung bedarf und selten erreiche ich mein Ziel.

#5 Nach 20h noch Medien konsumieren

Ein Faktor, der den Schlaf beeinflusst, ist der Medienkonsum, wobei ich hiermit natürlich digitale Medien oder Fernsehen meine. Bücher, Zeitschriften oder ähnlich Analoges sind ausgenommen. Probiere es mal 1-2 Wochen aus. Es ist ein himmelweiter Unterschied.

#6 Auf Menschen hören, die nicht über ähnliche Erfahrungen verfügen und mir einen Rat geben wollen

Solche Zeitgenossen gehören ein für alle Mal aussortiert. Sie hören sich selber gerne reden und vergessen, dass zu einem Gespräch mindesten 2 gehören. Und dass man manchmal auch nur zuhören muss. Besonders gerne mag ich ja die Sorte, die null Ahnung hat oder nur über sehr gefährliches Halbwissen verfügt, dies dann aber so überspielt, als seien es harte, bewiesene Fakten. In solchen Momente wünsche ich mir manchmal mentale Oropax.

#7 Sammeln

Ich wurde nicht als Sammlerin geboren, sondern dazu gemacht. An der Kunsthochschule hatten wir ein ganzes Seminar zu diesem Thema. Ein Fluch, kann ich nur sagen. Jahrelang habe ich Ideen mit mir herum geschleppt, die niemals umgesetzt wurden. Oder alte Arbeiten aus meinem Kunststudium. Wenn es keine Freude bereitet, dann darf es ruhig gehen. Marie Kondo sagt, man soll nur das „Best of“ behalten, und zwar in allen Lebensbereichen.

Erfahre in diesem Artikel, wie man sich gute Gewohnheiten zulegt.

In 30 Tagen zur Minimalistin – geht das?