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7 Ideen für neue Gewohnheiten

Du musst nicht erst warten bis zum Jahreswechsel, um einen Vorsatz zu fassen. Lebensverändernde Gewohnheiten kannst du dir jeden Tag zulegen. In diesem Beitrag stelle ich dir echt Gewohnheiten vor, die ich mir zugelegt und damit meinen Alltag verändert habe.

Meiner Erfahrung nach dauert es drei Monate, bis sich eine neue Gewohnheit geformt hat und auf Autopilot funktioniert. Manche sagen, es geht schon nach 21 Tagen. Was jetzt stimmt, kann niemand so richtig sagen. Das Wichtigste ist aber: Du musst wissen, warum du dir eine neue Gewohnheit zulegen willst. Du musst einen wirklich guten Grund haben, denn sonst schaffst du es nicht mal bis zur 21-Tage-Marke.

Finde dein Warum, und dann leg dir die Gewohnheit zu, die dich ans Ziel bringt:

Früh aufstehen

An anderer Stelle erwähnte ich bereits, dass ich von Natura aus notorische Frühaufsteherin bin und dass dies nicht nur Vorteile hat. Das Sozialleben kann ganz schön darunter leiden, auch im Berufsleben eckt man immer an, wenn man früh zur Arbeit erscheint und alle anderen erst gegen Mittag aufschlagen. Dennoch: Ich würde mein Lerchen-Dasein niemals gegen das einer Eule tauschen wollen, weil ich überpünktlich bin, ich meine Sachen meist vor Deadline fertig habe und ich sehr viele unterschiedliche Projekte auf einmal wuppe. Dafür nutze ich die ersten Stunden des Tages, wenn andere noch träumen oder gerade Kaffee trinken.

Morgenseiten schreiben

Das ist jetzt wirklich kein Novum mehr, jeder, der meinen Blog kennt weiß, dass ich eine passionierte Verfechterin einer täglichen Schreibroutine bin. Besonders die Morgenseiten halte ich für außerordentlich effektiv. Nicht nur, dass man in 20 Minuten Selbstsorge schon die erste Aufgabe des Tages erledigt hat und mit diesem Gefühl in den Tag starten kann.

Lade dir hier meine Anleitung zum Morgenseitenschreiben runter:

Papier aufräumen

Papier verursacht mehr Chaos als alle anderen Gegenstände. Warum? Weil man es gnadenlos unterschätzt. Hier ein paar Notizzettel, dort ein Schreiben für die Behörde, die paar Sachen, die dringend abgeheftet gehören, aber da warten wir lieber mal, bis es sich auch lohnt… und schon hat sich ein wunderbarer Papierberg gebildet, der für Unübersichtlichkeit sorgt. Ich räume meine Papier immer noch genauso auf, wie ich es letztes Jahr mit der KonMari-Methode gelernt habe: Ich sammle regelmäßig alle Papiere, auch den kleinsten Schnipsel, an einer Stelle und arbeite alles systematisch ab. Das hat den Vorteil, dass sobald alle Papiere aufeinander liegen, sich kein weiteres mehr in der Wohnung befindet und für Unordnung sorgen kann. Das motiviert dann gleich, alles in einem Abwasch zu erledigen.

Kleidung entsorgen

Durch meine zuckerfrei Ernährung habe ich bisher fast vier Kleidergrößen abgenommen. Völlig unerwartet und ungeplant. Es klingt nach einem Luxusproblem, aber durch mein kontinuierliches Schrumpfen muss ich ständig meine Garderobe austauschen. Was ehrlich gesagt ziemlich nervt, denn ein guter Teil meines Geldes muss regelmäßig in Kleidung investiert werden, die ich vielleicht nur für ein paar Monate tragen kann. Zum Glück gibt es ja Flohmärkte. Daran festzuhalten, nur weil man das Teil besonders geliebt hat oder es ein echtes Schnäppchen war, führt nur dazu, dass man sich selbst zurück hält.

Mehr kochen

Kochen ist für mich essentiell. Ich war noch nie ein Freund von Fertigmahlzeiten, mal abgesehen von einer Dosenravioliphase als Teenager. Ich bestelle mir auch nie Essen. Warum auch? Es ist teuer, qualitativ selten hochwertig und dann weiß ich ja noch nicht mal, was drin ist.

Hier findet du eine Auswahl meiner Rezepte.

Keine Bildschirme mehr nach 20 Uhr

Diese Gewohnheit fällt mir ungemein schwer. Aber im Alltag versuche ich mich daran zu halten. Denn Bildschirme und der Konsum von Informationen haben einen Einfluss auf meine Schlafqualität. Und wer von sich aus um spätestens fünf Uhr wach ist, muss seinen Schlaf gut planen.

Zucker-Detox

Auch kein Geheimnis mehr, dass ich mich dafür einsetze, dass wir alle weniger Zucker essen sollten. Zucker bringt den Körper derart durcheinander, dass ernsthafte Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes entstehen. Und nicht nur die zugesetzten Zucker sind ein Problem, grundsätzlich ist alles zu zuckerhaltig. Ein Zucker-Detox ist also nicht nur eine gute Angewohnheit, sondern eine regelrechte Überlebensstrategie.

Ist es Zeit für dich, zuckerfrei zu leben? Mach mein Quiz und finde es heraus:

Viel Spaß beim Umsetzen deiner neuen Gewohnheiten und bis nächsten Mittwoch