Uncategorized

10 Dinge, die die meisten nicht wissen über eine tägliche Schreibroutine

Seit dem 01. Januar 2018 schreiben ich jeden Tag drei Seiten. Das hat nur wenig mit Disziplin zu tun. Noch weniger mit einer persönlichen Neigung. Tägliches Schreiben hat mir mehrere Präsenzen, einige Manuskripte und einen Haufen Ideen eingebracht. In diesem Artikel geht es darum, was die meisten über das tägliche Schreiben nicht wissen und auch darum, ob du bereit bist, dir diese gewinnbringende Gewohnheit zuzulegen.

#1 Tägliches Schreiben ist die beste Gewohnheit

Tägliches Schreiben strukturiert deinen Tag. Wenn du morgens schon eine der wichtigsten Tagesaufgaben erledigt hast, noch bevor du das Haus verlassen hast, gibt dir das nicht nur ein Gefühl tiefster Zufriedenheit und Zuversicht. Es gibt dir auch die Courage, größere Aufgaben in Angriff zu nehmen. Sei es ein Jobwechsel oder was auch immer du dir vorgenommen hast.

#2 Du kannst mit einem Wunder rechnen

Hätte ich nicht am 01. Januar 2018 angefangen, jeden Tag Morgenseiten zu schreiben, hätte ich nie heraus gefunden, dass ich drauf und dran war, eine schwere Erkrankung auszubilden. Zum Glück war diese reversibel und mit einigen wenigen Lifestyle-Änderungen habe ich es geschafft, heute schmerz- und symptomfrei leben zu können.

#3 Es braucht nicht viel Zeit

Maximal 20 Minuten brauche ich, um meine drei Seiten am Morgen zu schreiben. 20 Minuten, da ist wirklich nicht viel Zeit im Vergleich zu dem, was ich dafür bekomme: Neue Ideen, geistige Klarheit, Stoff für Manuskripte. Was könnte ich mehr wollen?

#4 Die Methode bestimmt über deinen Erfolg

Die Methode, die ich anwende, heißt „Morgenseiten“ und wurde von Julia Cameron entwickelt. Bei den Morgenseiten handelt es sich um eine Stream-of-Consciousness-Schreibmethode. Dabei schriebt man nicht über ein vorgegebenes Thema, sondern das, was einem gerade in den Sinn kommt und setzt den Stift erst ab, wenn man die drei Seiten beschriftet hat. Diese Methode ist so wirkungsvoll, weil man nicht überdenkt, was man schreibt und eine sehr einfache Vorgabe erfüllt. Mit diesem einfachen Trick überlistet man den inneren Kritiker und programmiert sich auf Erfolg. Keine andere Methode schafft das so einfach und nachhaltig wie die Morgenseiten.

#5 Du produzerst für den Papierkorb

Das meiste landet im Papierkorb. Es geht nicht darum, einen Roman zu verfassen. Es geht darum, neue Ideen zuzulassen. Um an diese Ideen zu kommen, musst du durch viele Seiten negativer Gefühle und Gedanken, die dann mit im Papierkorb landen.

#6 Schreiben ist ein Life Skill

Es geht nicht darum, sich jeden Morgen einem literarischen Erguß hinzugeben. Es geht um pragmatische Life Skills, und das morgendliche Schreiben ist eine dieser Skills. Statt dich morgens mit Social Media zu befassen, solltest du lieber nach deinem Schreibblock greifen und losschreiben. Kein gute Idee ist bisher dadurch entstanden, dass du durch deinen Insta-Feed gescrollst bist. Ideen entstehen nur durch das Machen.

#7 Alles muss aufgeschrieben werden

Es speilt keine Rolle, ob du das tägliche Schreiben beginnst, weil du nach einer guten Idee suchst, du dein Buch fertig schreiben oder auf Jobsuche bist. Alles, was passieren soll, muss niedergeschrieben werden. Vom Einkaufszettel bis zum Business Plan. Wenn du dir zu fein dafür bist, wird sich nicht verändern. Aber vielleicht ziehst du ja einen Vorteil daraus, dich nicht verändern zu müssen. Das tägliche Schrieben ist nur für ehrgeizige Menschen, die langfristig ihre Ziele verfolgen wollen. Für alle andern, die an Erfolg über Nacht glauben, funktioniert diese Methode nicht.

Hier findest du meine kostenfreie Anleitung für die Morgenseiten:

Nächsten Sonntag gibt es einen neuen Beitrag, bis dahin wünsche ich dir eine schöne Woche!