Lifestyle

Endlich Herbst! 12 Gründe, warum ich froh bin, dass der Sommer bald vorüber ist

Noch quälen wir uns durch die letzten schwülen Tage, ich prophezeie euch jetzt schon: Bald ist er vorbei, dieser leidige, brüllend heiße Klimawandelsommer. Um euch auf den bevorstehenden Herbst, den ich mir selten sehnlicher herbeigesehnt habe, einzustimmen, gibt es heute ein Listicle zu Ehren der dritten Jahreszeit: 12 Gründe, warum ich froh bin, dass der Sommer endlich vorbei ist. Viel Spaß beim Lesen.

#1 Diese Hitze

Es kann sein, dass ich es mir nur einbilde – aber könnte es sein, dass der letzte Sommer nicht so schlimm war wie der im Vorjahr? Wie auch immer, ich bin überglücklich, dass diese elenden Temperaturen für die nächsten Monate mich nicht mehr belangen werden. Zu unerträglich war es, jeden Morgen in einer vollen U-Bahn zur Arbeit zu fahren und dort völlig verschwitzt anzukommen. Meinen Pflanzen beim Vertrocknen zusehen zu müssen, war ebenfalls kein Sommervergnügen. Und da ich keinen Zucker esse, gab es auch kein Eis. Dafür Eiskaffee, aber der schmeckt so überteuert einfach nicht. Der Sommer hat mir kulinarisch einfach nichts zu bieten.

#2 Die Sonne

Man kann nicht rausgehen, denn es ist zu heiß oder man bekommt einen Sonnenbrand. Weder im Herbst noch im Frühling hat man dieses Problem. Man kann einfach rausgehen und muss nicht befürchten, seine Haut dauerhaft zu schädigen. Auch Sonnencremes sind nicht nötig.

#3 Sommerlangeweile

Weil ich eben die Sommersonne meide und die Hitze nicht mag, verbringe ich den Sommer überwiegend drinnen, während andere sich draußen einen Hitzeschlag holen. Das führt dazu, dass ich die meisten Termine absage und damit wird mein Leben im Sommer immer recht eintönig. Schneestürme haben mich noch nie abgehalten, am Leben teilzunehmen. Nimm das, asozialer Sommer!

#4 Tee, Glühwein und Kürbis

Um noch mal aufs Essen zurück zu kommen: Essen ist besser im Herbst. Die Ernte ist gerade zu Ende oder hat gerade begonnen und alles ist so frisch und lecker. Und wer kann schon von Kürbissuppe, selbstgemachten Glühwein und Co genug bekommen?

Hier geht es zum Rezept für meine Zimt-Kürbis-Muffins, yam!

#5 Spieleabende

Gibt es etwas Besseres als mit Freunden bis in die Puppen Siedler oder ein anderes immersives Spiel zu spielen? Auch Trinkspiele machen deutlich mehr Spaß, wenn das Wetter schlecht ist. Die zunehmende Dunkelheit verleitet zur Ekstase im Privaten. Da kann der olle Sommer schlicht nicht mithalten.

#6 Kuscheln

Endlich wieder kuscheln, ohne dass man eine Überhitzung fürchten muss. Und was gibt es Produktiveres als einen vernebelten Sonntag im Bett mit dem Lieblingsmenschen? Richtig, nichts.

#7 Schreiben

Was schreiben mit der Sommerhitze zu tun hat? So einiges. Auch wenn die Motivation morgens bei erträglichen Temperaturen noch hoch ist und mich wie gewohnt zum Stift greifen lässt, um meine Morgenseiten zu verfassen, so sieht das schon ganz andres aus, wenn die Mittagshitze zuschlägt und der Computer, mein liebstes Schreibgerät, zu kollabieren droht. Aber das ist ja nun endlich vorbei und ich kann mich ganz in Ruhe auf den NaNoWriMo, den National November Writing Month, vorbereiten und endlich eines meiner Bücher fertig tippen.

Du suchst eine neue Morgenroutine, die dich so richtig in Schwung bringt? Versuch es doch mit den Morgenseiten. Hier findest du meine 12 Tipps.

#8 Das Wasserschleppen hat ein Ende

Ein weiterer Vorteil des Sommerende: Es regnet wieder und ich muss nicht täglich mehrere Gießkannen vom Badezimmer in den Balkongarten schleppen.

#9 Heiße Schokolade

Endlich wieder Zeit und Temperaturen für meine liebste Form von Schokolade: Kakao. Mit oder ohne Schuss, aber immer ohne Zucker. Süßungsalternativen fallen kaum auf aufgrund des intensiven Aromas. Und außerdem gibt es ja noch Zimt, Lebkuchengewürz, Kardamon und Nelken. Das sollte helfen, den Geschmack abzurunden.

Kennst du schon mein Kakao-Quiz? Spiel es jetzt und finde heraus, wie es um dein Kakao-Wissen bestellt ist:

#10 Lesen

Neben schreiben ist lesen endlich wieder angesagt. Egal ob Sachbuch, Roman oder die Sonderausgabe der Lieblingszeitung – alles liest sich besser im Herbst. Bei mir stehen momentan zwei Bücher auf der Leseliste: Eins über Strategien und eins über Framing. Also eher nicht-fiktional und berufsbezogen.

#11 Bloggen

Auch bloggen geht besser im Herbst, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Blogsphäre endlich wieder da ist und die Leute mehr Zeit in diesem Internet verbringen. Nicht, dass ich hier irgendwen von einen Digital Detox abhalten wollte. Aber ich finde es schon schöner, mich in vollen Facebook-Gruppen zu tummeln und Anfragen auf Instagram zu bekommen.

12# Träumen

Ich träume intensiver im Herbst. Vielleicht, weil ich mehr schlafe. Vielleicht auch, weil mein Schlaf tiefer ist. Auch das Tagträumen geht mir viel leichter von der Hand, und wenn ich ehrlich bin: Ein guter Teil meiner Erfolge geht darauf zurück, dass ich intensiv tagträume. In Eso-Kreisen nennt man das auch „Visualisieren“. Aber ich bleibe beim altmodischen tagträumen.

Welche Dinge magst du lieber im Herbst als im Sommer? Schreibe es in die Kommentare, ich freue mich auf deine Einfälle!