Herbstzeitlose giftig
Lifestyle

20 Ideen für „20 vor 2020“

Noch ist es ein wenig hin, das Jahresende. Dennoch mache ich mir jetzt schon Gedanken darüber, was ich noch erledigen will. Welches meine 20 Ideen für eine „20 vor 2020“-Challenge sind, erfährst du hier.

Seitdem ich mein Leben einer profunden Bilanz unterzogen und mich von diversen Dingen, Gewohnheiten und Hindernissen getrennt habe, prokrastiniere ich weniger, sprich: Ich bekomme mehr auf die Reihe. Meine Dinge haben mich zu sehr abgelenkt, aber noch irritierender war die Überzahl an Zielen und vorhaben, die ich mir gesetzt habe. Das musste sich unbedingt ändern. Wie man Ziele kuratiert, erfährst du in diesem Artikel.

Nun bricht bald das letzte Quartal an. Zeit, sich bis zum 31. Dezember eine Liste zu erstellen, was noch unbedingt abgearbeitet werden soll.

#1 Guten Vorsatz für 2020 formulieren

2014 hatte ich mir vorgenommen, jeden Tag mein Bett zu machen. Das habe ich beibehalten. Es ist ein Teil meines Morgenrituals und mein Schlafzimmer sieht direkt ordentlich aus. 2018 folgte dann der Vorsatz, der mein Leben auf links gekrempelt hat: Seit dem 1. Januar schreibe ich jeden Tag Morgenseiten. Durch die Morgenseiten habe ich meine Wohnung von mehreren Zehntausend Dingen befreit und herausgefunden, dass ich keinen Zucker vertrage. Hätte ich damit nicht angefangen, ich wäre jetzt ein anderer Mensch.

Erfahre alles über die Morgenseiten und lade dir meine Anleitung runter.

#2 Ein Projekt für 2020 ausdenken, das mich so richtig motiviert

Nicht, dass ich nicht genug zu tun hätte. Aber ich möchte mich 2020 auf eine große Sache konzentrieren. Vielleicht gebe ich andere Dinge dafür auf. Oder ich schließe endlich mal etwas ab. Oder nutze ein Automatisierungs-Tool, um mich von nichts trennen zu müssen. Wie erwachsen von mir!

#3 NaNoWriMo

Der NaNoWriMo, der National November Writing Month, einer Online-Aktion, die weltweit Anhänger gefunden hat. Dazu schreiben Menschen jeden Tag eine zuvor festgelegte Anzahl an Wörtern. Am Ende des Monats ist ein Buch fertig. Das Durchschnittsbuch umfasst 50.000 Wörter, das macht bei 30 Tagen 1666,7 Wörter. Das ist zu schaffen.

Der Grund, warum viele diese Methode nutzen, ist, dass man durch das Festlegen der Wortanzahl einen gewissen Druck verspürt zu schreiben. Dieser Druck verhindert, dass man dinge zu sehr überdenkt und dann beginnt zu zweifeln. Du wolltest schon immer mal einen längere Text vollenden? Probier`s aus und mach den November zu deinem persönlichen NaNoWriMo.

#4 Melde dich bei jemanden

Immer eine gute Idee. Wer hat schon längere Zeit nichts mehr von dir gehört? Schreib sofort oder noch besser: Ruf diese Person an. Derjenige freut sich bestimmt, mal wieder von dir zu hören.

#5 Boeuf Bourgignon kochen lernen

Der Film „Julie & Julia“ hat mich darauf gebracht, einen Klassiker der französischen Küche zu beherrschen. Schon lange möchte ich einen Fleischkochkurs belegen. Für Beouf Bourgignon werde ich noch etwas Material brauchen, einen Schmortopf etwa. Aber ich werde es lernen!

#6 Digital Detox Day

Digitale Medien sind ein großer Teil unseres Alltags und wir tun so, als sei das normal. Mach das Smartphone mal aus, lass den Laptop zu und schalte einen Gang zurück. Man muss auch mal raus aus der Dauerverstrahlung und in einen langsameren Rhythmus kommen. Der nahende Herbst ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit diesem einen Buch, dass du schon seit Ewigkeiten lesen wolltest, zurückzuziehen.

#7 Eine neue Fähigkeit lernen

Zu oft bleibt das Investieren in unsere Fähigkeiten auf der Strecke. Dabei ist es so wichtig, dass wir uns ständig weiterbilden. Es muss auch nichts Großes sein. Lerne, wie man einen Origami-Kranich faltet. Wie man Socken stopft. Oder Klamotten falten nach der KonMari-Methode. Hauptsache, du verknüpfst Synapsen neu.

#8 Ein Buch bis zum Ende durchlesen

Nochmals Bücher: Ich lese beruflich sehr viel und bin abgesehen davon ein visueller Mensch. Bücher lese ich nur, wenn es sich um Sachbücher handelt. Romane haben bei mir so gut wie keine Chance. Dabei teile ich mir meinen Lesestoff im er sehr ein, um nicht zu sagen, ich lese Bücher selten ganz zu Ende. Aber eins werde ich in diesem Jahr noch schaffen!

#9 Ein Video für Instagram machen

Mein Video auf Instagram, in dem ich meine beliebtesten Sommerbilder zusammengefasst habe, kam so gut an, dass ich so etwas öfter machen möchte. Das nächste Video wird meine beliebtesten August-Bilder zeigen.

#10 Ein Kleid nähen

Nähen verlangt mir sehr viel ab. Aber ich habe so viele tolle Stoffe in meinem Lager und ich wünsche mir seit Jahren ein Jeanskleid. Da ich innerhalb der letzten 12 Monate drei Kleidergrößen durch zuckerfreie Ernährung abgenommen habe, lohnt sich  der Aufwand auch wieder.

#11 Ein Spieleabend mit Freunden

Was ist eigentlich aus dem guten alten Spieleabend geworden? Ich erinnere mich an Zeiten, da haben wir die Nächte mit Siedler durchgezockt. Das muss wieder kommen. Nirgendwo zeigt sich der Mensch so unverfälscht wie im Spiel. Ich muss einen Spieleabend unbedingt anleiern.

#12 Eine Sache reparieren

Sachen zum Reparieren habe ich genug. Schließlich wohne ich in einer uralten Altbauwohnung. Was soll es denn werden: der Wasserhahn in der Küche? Mein Bettbezug oder doch etwas Größeres wie mein Fahrrad?

#13 Endlich eines meiner Manuskripte in ein Buch verwandeln

Und noch einmal schreiben: Ich habe so viele halbfertige Manuskripte verfasst, ich muss endlich lernen, wie ich daraus ein publizierbares Buch mache. Die Welt braucht meine Geschichten 😀

#14 Meine Küchenkammer aufräumen

Bei meiner großen Aufräumaktion habe ich wie eine Berserkerin gewütet und mich von so vielen unliebsamen Dingen getrennt. Meine Küchenkammer ist endlich betretbar. Aber immer noch stehen dort zu viele Dinge, die mich stören. Es wird Zeit, diese letzte Bastion des Chaos zu stürmen und sie vom Gerümpel zu befreien.

#15 Zahnarzttermin machen

Mein Bonusheft sehnt sich nach einem Stempel.

#16 Alte Dinge verkaufen

Beim letzten Flohmarkt im April bin ich jede Menge Zeug losgeworden. Aber es ist neues hinzugekommen. Vor allem Kleidung, aus der ich herausgeschrumpft bin. Es wird Zeit für einen Stand am Maybachufer. Hoffentlich wird die Schublade mit den Flohmarktsachen dann endlich einmal leer.

#17 Herausfinden, was andere Kreative für Gewohnheiten hatten

Ich finde es wahnsinnig inspirierend, darüber zu lesen, welche Gewohnheiten andere Kreative haben oder hatten. Bei vielen erfolgreichen Autoren gehört die tägliche Schreibroutine dazu. Sie strukturiert den Tag und hilft dabei, ein Ziel zu erreichen. In diesem Beitrag erfährst du mehr über die Schreibgewohnheiten berühmter Autoren. Vielleicht inspirieren sie ja auch dich.

#18 Desktop aufräumen

Ich gebe es zu: Ich bin ein Informations-Junkie. Ich mülle meinen Desktop in schönes Regelmäßigkeit zu, nur um mich von dem Großteil der Notizen wieder zu trennen. Einfach grässlich, diese Angst, etwas zu vergessen. Ich muss viel strenger mit mir sein und mein Ordnungssystem besser aufsetzen. Die KonMari-Methode sollte da die richtige sein.

#19 Mich von alten Projekten trennen

Was nicht mehr bearbeitet wird, kommt weg. Egal, wie unfertig es ist. Egal, wie lange ich daran gesessen habe. Alles muss auf Reset gesetzt werden. Ich habe immer den Hang, mich zu überfordern. Schluss damit! Es bedeutet nichts anderes als Stress. Und ich möchte stressfrei ins Jahr 2020 starten.

#20 Meinen Papierberg im Schlafzimmer aufräumen

Ertappt – die alte Unordnung kommt eben immer wieder auf. Da hilft alles nichts. Ein mal Dark Messi, immer Dark Messi. Wobei der Papierberg oben auf meiner Kommode liegt und mich einfach fertig macht. Dabei ist meine Steuer schon lange erledigt und ich kann alles beruhigt abheften. Nur muss man es eben tun. Papier, der größte Feind der Ordnung und meiner emotionalen Ruhe, muss mit aller Strenge aussortiert und abgeheftet werden.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar nützliche Ideen liefern für einen kleinen Produktivitätssprint vor dem Jahreswechsel. Viel Erfolg und bis nächsten Sonntag