Mein Balkongarten-Projekt Stauden

Gute Gartenvorsätze und Staude des Jahres 2020

Willkommen im neuen Jahr und zu meinem neuen Blog-Artikel in 2020! Ich hoffe, ihr seid alle gut reingerutscht und strotzt nur so voller Tatendrang. Mit geht es zumindest so. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich meine Vorsätze wirklich gut formuliert hatte, aber jetzt passt alles. Deshalb steigen wir auch gleich mit einem guten Gartenvorsatz für 2020 ein: Gemüse selber auf dem Balkon ziehen.

Vorletztes Jahr habe ich zum Geburtstag mehrere Saatgute (oder sagt man -güter?) geschenkt bekommen: Tomaten, Gurken, Salat und Schokoladenblume. Alles gedieh bis zu einem gewissen Grad, aber dann gingen mir meine zarten Pflänzchen ein. Nun bin ich ausgestattet mit einer Pflanzenlampe, die mein Wohnzimmer abends in einen UFO-Landeplatz verwandelt, das sollte die notwendige Lichteinstrahlung ersetzen. Bei meinen Zimmerpflanzen funktioniert es bisher sehr gut.

Dann muss ich mir noch Gedanken machen über ein Gewächshaus. Mal sehen, was ich so auftreiben kann. Ein gemischter Salat vom Balkon, das wär`s doch!

Vielleicht habe ich ja auch Glück, und die Allium-Saat, die ich aus dem Low-Budget-Makeover-Garten von M bekommen habe, geht auf – ein Zierlauch würde sich sehr gut machen auf meinen zwei Quadratmetern Stadtbalkon.

Wenn du mehr über unsere Makover-Aktion mit kleinem Budget erfahren willst, kannst du hier weitere Artikel nachlesen:

Nächtliche Olivenbaum-Rettung im Low-budget-Makeover-Garten

Zurück im Low-Budget-Makeover-Garten

Rutenhirse: Staude des Jahres 2020

Staude des Jahres 2020 ist übrigens ein Gras: Die Rutenhirse, auch Pinacum virgatum, ein hochwachsendes und manchmal puschelig anmutendes Gras. Karl Förster, selbst ein großer Gräserfreund, hätte seine Freude an dieser Auszeichnung gehabt.

Nur für meinen kleinen Balkongarten ist die Rutenhirse nicht geeignet, denn wie fast alle Gräser braucht sie Raum. Viele Gräser haben die Tendenz zum Wuchern. Was in einem Garten schnell dazu führt, dass kahle Stellen gefüllt werden, ist im Balkongarten eher nachteilig – ich muss mir schon jetzt überlegen, wo ich mein Japanisches Blutgras hinpflanze, wenn ich es in diesem Frühjahr wieder teile. Denn eins muss man Gräsern wirklich lassen: Sie wachsen mit einem Fleiß, der ihresgleichen sucht.

Aber genau das will ich dieses Jahr erreichen: Alle Lücken im Balkongarten sollen geschlossen werden. Da leider die Mittagssonne auf meinen Balkon scheint, musste ich von meinen ursprünglichen Bepflanzungsplänen abweichen und auf wirklich hartgesottene, trockenresistente Pflanzen ausweichen. Und sogar dann machte der Klimasommer 2019 nicht davor halt, das ein oder andere eingehen zu lassen. Eine Verbena, eigentlich bekannt als trockenresistente Staude, hat die Klimahitze nicht vertragen.

Was sind eure guten Vorsätze? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Bis nächsten Sonntag,