Mein Zimmerpflanzen-Garten Pflanzen pflegen

1×1 der Zimmerpflanzenpflege: LED-Pflanzenlampe, ja oder nein?

Willkommen zu meiner Rubrik „1×1 der Zimmerpflanzenpflege“.  Schritt für Schritt beleuchten wir alle Aspekte der Zimmerpflanzenpflege, damit du dein Grün auch wirklich genießen kannst.

In den „1×1 der Zimmerpflanzenpflege“-Beiträgen geht es um die fünf Komponenten, die du berücksichtigen musst, damit deine Pflanzen gedeihen:

  • Erde,
  • Gießen,
  • Düngen,
  • Licht,
  • und Schädlinge.

Da geht ein Licht auf

In diesem Beitrag dreht sich alles darum, dass deine grünen Mitbewohner ausreichend Licht erhalten. Egal, ob du einen Indoor-Dschungel planst oder nur wenige ausgesuchte Exemplare dein eigen nennen kannst: Alle Pflanzen brauchen Licht. Die einen mehr, die anderen weniger. Aber ganz ohne geht es nicht.

Grundsätzlich ist das Weniger an Licht eher ein Problem als das Zuviel. Gerade wenn man wie ich in der Stadt wohnt und Grünzeug im Lebensraum als Ausgleich braucht. „Ich habe so viel Licht in meiner Wohnung, meinen Pflanzen geht es fantastisch und ich brauche nichts zu tun, damit sie gesund sind und wachsen“ habe ich noch niemals jemanden sagen hören.

Auch meine Pflanzen hatten unter dem wenigen Licht zu leiden, aber das ist nun vorbei. Nicht, weil Frühling ist und der Sommer vor der Tür steht, sondern weil ich mir eine LED-Pflanzenlampe zugelegt habe. Damit ich diesen Beitrag nicht als Werbung kennzeichnen muss, werde ich weder den Markennamen erwähnen, noch wo ich sie gekauft habe.

Warum LED-Pflanzenlampen

Wer nicht genug natürliches Licht in seinem Wohnraum hat (und wer hat das schon?), dem stehen LED-Pflanzenlampen zur Verfügung. LED-Lampen verbrauchen nur wenig Strom und sie geben fast keine Wärme ab. Denn das könnte sich negativ auf deine Zimmerpflanzen auswirken.

Mit einer Pflanzenlampe bekommen deine Pflanzen genügend rotes und blaues, Licht, das sind die Lichtstrahlen, mit denen sie Photosynthese betreiben können. Man kann bei einigen Lampen wechseln zwischen rotem und blauem Licht oder beides gleichzeitig nutzen. Die Intensität lässt sich allerdings nicht einstellen.

Ein weiterer Nachteil, wobei ich diesen gar nicht so nachteilig empfinde, ist, dass du mit dem Licht auch leben musst. Knallig pinkfarbiges Licht ist nicht jedermanns Sache. Es gibt aber auch Lampen, denen anderen Farben beigemischt wurden und diese strahlen dann in Weiß. Ich habe mich aber mit dem Magentaschein in der Ecke angefreundet.

Woran erkennt man eine gute LED-Pflanzenlampe?

Am  PPF-Wert, dem photosynthetisch aktiven Photonenfluss. Dieser wird in nm (Newton Meter) angegeben sollte zwischen 400-700 liegen. Meine reicht bis 840. Je höher die Zahl, desto besser die Leistung der Lampe.

Wie teuer ist eine LED-Pflanzenlampe?

LED-Pflanzenlampen kosten ab 30 Euro aufwärts. Meine hat etwa 35 gekostet und hat zwei flexible Arme, die ich beliebig verstellen kann. Der Fuß ist eine Klemme, mit dem man die Lampe beliebig überall befestigen kann.

Wie schnell wirkt eine Pflanzenlampe?

Bereits innerhalb einer Woche konnte ich feststellen, dass alle meine Pflanzen sich besser entwickelten als zuvor. Zum Vergleich habe ich hier zwei Bilder, leider sieht man das Höhenwachstum nicht.

Meine Pflänzchen vorher:

Und eine Woche später bei unregelmäßiger Bestrahlung:

Bei der Kanonierblume sieht man, wie dicht das Blattwerk geworden ist. Das Licht ist leider zu schlecht, sonst würde man sehen, dass der Gummibaum auch ordentlich zugelegt hatte.

Besonders meine Aloe vera hat sehr davon profitiert und gleich mehrere neue Triebe ausgebildet, obwohl sie nur nebenan stand.

Ich kann LED-Pflanzenlampen nur empfehlen. Die Pflanzen wachsen nicht nur besser, sie werden auch grüner.

Viel Spaß bei der Zimmerpflanzenpflege und bis nächsten Mittwoch