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Pflanze des Monats März: Salbei (Lat. Salvia)

7. März 2018

Bei mir geht es heute um eine ganz besondere Pflanze, die jeder sicherlich kennt, denn Salbei findet man überall, nur nicht in der Antarktis (Südpol) und in Australien. Es sind fast 900 Arten bekannt. Grund genug, dieser außergewöhnlichen Pflanze einen Artikel zu widmen.

Der Name Salbei leitet sich ab vom althochdeutschen Salveia, mittellateinischen Salvegie, lateinischen Salvare bzw. Salvus ab. Alle Variationen bedeuten so viel wie heile, gesund oder unverletzt. Und aufgrund dieser heilkräftigen Eigenschaften hat es der Salbei auch in diese Rubrik geschafft. Sei es als Tee oder Bonbon, Salbei kommt auch bei mir zum Einsatz, wenn eine Erkältung sich anbahnt. Grund dafür sind neben den ätherischen Öle, die in den Drüsenschuppen und Drüsenhaaren enthalten sind, die Gerbstoffe.

Heilkräftig und schön anzusehen

Mal ganz abgesehen davon, sehen viele Arten wunderschön aus und machen sich sehr gut in ganz unterschiedlichen Garten-Designs. Es muss nicht immer der romantische Bauern- oder rustikale mediterrane Garten sein, auch in einem minimalistischen Layout kann Salbei großartig aussehen.

Wie etwa der Salbei auf dem Titelfoto, den ich im Botanischen Garten Berlin fotografiert habe. Es ist nicht klassischerweise silber-grün, sondern grün-violett und wirkt ein wenig wie aus einer anderen Welt. Damit hat es diese Art auch direkt auf meine Pflanzenwunschliste geschafft. Violette Blätter, das sieht man wirklich nicht so oft. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich von einem indigoblauen Garten träume. Diese Sorte nennt sich Purpur-Salbei (Slavia officinalis purpurascen), wirkt und schmeckt genauso wie der grüne Salbei, sieht aber nun mal ein bißchen cooler aus. Neben einem hochwuchernden Lavendel sieht so ein Purpur-Salbei, der eher niedrig wächst, in einem sonnigen Bett doch ganz fantastisch aus.

Auch Bienen und Hummeln profitieren von einem Salbei im Garten oder auf dem Balkon.

Chia sind übrigens die Klausen (Samen) des Salvia columbariae, eine der beiden Sorten, die essbare Samen produziert. Da viele gerne Chia essen würden, aber nicht wissen wie, kommt dazu demnächst ein Rezept von mir. Eins schon mal vorweg: Es wird schokoladig….

Bis nächsten Mittwoch,

 

 

 

Lies hier nach, was ich noch alles im Botanischen Garten Berlin entdeckt habe.

Das Rezept für ein glutenfreies und veganes Dessert kannst du hier nachlesen.

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